Dihybrid-Kreuzungs-Rechner

Analysiere die genetischen Ergebnisse von Zwei-Gen-Kreuzungen. Gib die Eltern-Genotypen für Gen 1 (A/a) und Gen 2 (B/b) ein.

🧬

Eltern-Genotypen

Wähle die Genotypen beider Elternteile für Gen 1 und Gen 2.

Elternteil 1 (Mutter)

Elternteil 2 (Vater)

4×4 Punnett-Quadrat

AB Ab aB ab
AB AABB AABb AaBB AaBb
Ab AABb AAbb AaBb Aabb
aB AaBB AaBb aaBB aaBb
ab AaBb Aabb aaBb aabb

Wahrscheinlichkeiten der Nachkommen

Phänotypverhältnis (Vollständige Dominanz)

Häufigste Genotypen

💡

Unabhängigkeitsregel

Eine dihybride Kreuzung zweier doppelt Heterozygoter (AaBb × AaBb) ergibt immer das Phänotypverhältnis 9:3:3:1.

Dihybride Kreuzung 9:3:3:1 Phänotyp-Referenztabelle

Phänotyp-Kombination Genotyp-Darstellung Mendelscher Bruch Wahrscheinlichkeit (%)
Doppelt Dominant A_B_ 9 / 16 56,25%
Gen 1 Dominant, Gen 2 Rezessiv A_bb 3 / 16 18,75%
Gen 1 Rezessiv, Gen 2 Dominant aaB_ 3 / 16 18,75%
Doppelt Rezessiv aabb 1 / 16 6,25%

Berechnungsmethodik & Biologische Grundlagen

📐

Unabhängigkeitsregel

In der Metaphase I der Meiose richten sich nicht-homologe Chromosomenpaare zufällig aus und verteilen ungekoppelte Gene unabhängig in haploide Keimzellen.

🧬

Produktregel der Wahrscheinlichkeit

P(A_B_) = P(A_) × P(B_) = (3/4) × (3/4) = 9/16
P(A_bb) = P(A_) × P(bb) = (3/4) × (1/4) = 3/16
P(aaB_) = P(aa) × P(B_) = (1/4) × (3/4) = 3/16
P(aabb) = P(aa) × P(bb) = (1/4) × (1/4) = 1/16

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist eine dihybride Kreuzung?

Eine dihybride Kreuzung ist ein genetisches Experiment zwischen zwei Individuen, bei dem die Vererbung von zwei verschiedenen, ungekoppelten Genmerkmalen gleichzeitig untersucht wird.

Was besagt die Mendelsche Unabhängigkeitsregel?

Das zweite Mendelsche Gesetz besagt, dass Allele verschiedener Gene bei der Keimzellenbildung unabhängig voneinander vererbt werden, sofern sie auf unterschiedlichen Chromosomen liegen.

Wie lautet das klassische Phänotypverhältnis einer dihybriden Kreuzung?

Die Kreuzung zweier doppelt heterozygoter Eltern (AaBb × AaBb) ergibt das klassische Mendelsche 9:3:3:1 Phänotypverhältnis (9/16 doppelt dominant, 3/16 einfach dominant/rezessiv, 3/16 einfach rezessiv/dominant, 1/16 doppelt rezessiv).