Hardy-Weinberg-Gleichgewichts-Rechner

Analysiere Genotypverteilungen. Gib Allelfrequenzen oder beobachtete Genotypzahlen ein, um Verteilungen zu ermitteln und per Chi-Quadrat-Test zu prüfen.

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Allelfrequenzen

Gleichgewichtsverteilung

Berechnetes p / q 0.600 / 0.400
f(AA) = p2 0.360 (36.0%)
f(Aa) = 2pq 0.480 (48.0%)
f(aa) = q2 0.160 (16.0%)
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Chi-Quadrat-Interpretation

Übersteigt der Chi-Quadrat-Wert 3,841 (df = 1, α = 0,05), weicht die Population durch Evolutionseinflüsse vom Gleichgewicht ab.

Hardy-Weinberg Genotypfrequenzen Referenztabelle

p (Dominantes Allel) q (Rezessives Allel) p2 (AA %) 2pq (Aa %) q2 (aa %)
0,90 0,10 81,0% 18,0% 1,0%
0,70 0,30 49,0% 42,0% 9,0%
0,50 0,50 25,0% 50,0% 25,0%
0,30 0,70 9,0% 42,0% 49,0%
0,10 0,90 1,0% 18,0% 81,0%

Berechnungsmethodik & Biologische Grundlagen

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Hardy-Weinberg Formeln

p + q = 1 p² + 2pq + q² = 1 Chi-Quadrat (χ²) = Σ [(Beobachtet - Erwartet)² / Erwartet]

Die binomische Formel beschreibt die zufällige Befruchtung von Keimzellen in idealen Populationen.

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Populationsannahmen

1. Keine Mutation
2. Zufällige Paarung (Panmixie)
3. Keine natürliche Selektion
4. Unendlich große Population
5. Kein Genfluss oder Migration

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist das Hardy-Weinberg-Gleichgewicht?

Das Hardy-Weinberg-Gleichgewicht ist ein Grundprinzip der Populationsgenetik, das besagt, dass Allel- und Genotypfrequenzen in einer idealen Population ohne Evolutionseinflüsse konstant bleiben.

Welche 5 Bedingungen müssen für das Hardy-Weinberg-Gleichgewicht erfüllt sein?

Die 5 Bedingungen lauten: 1) Keine Mutationen, 2) Zufallspaarung (Panmixie), 3) Keine Selektion, 4) Unendlich große Population (keine Gendrift), 5) Kein Genfluss/Migration.

Was sagt der Chi-Quadrat-Test über das Hardy-Weinberg-Gleichgewicht aus?

Ein Chi-Quadrat-Test vergleicht beobachtete Genotypzahlen mit erwarteten Werten (p^2, 2pq, q^2). Ein Testwert über 3,841 (df = 1, alpha = 0,05) zeigt eine signifikante Abweichung vom Gleichgewicht.