Räuber-Beute-Simulation (Lotka-Volterra)

Simuliere wechselwirkende Räuber- und Beutepopulationen über die Zeit mittels des numerischen Lotka-Volterra-Modells.

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Eingabeparameter

Gib Startpopulationen und Koeffizienten ein.

Modell-Koeffizienten
Beutebereich (Min - Max)
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Räuberbereich (Min - Max)
--
Simulierte Zeitleiste (Scrollen)
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Phasenverschiebung

Das Maximum der Räuberpopulation hinkt dem der Beutepopulation um ca. ein Viertel der Zyklusdauer hinterher.

Klassische Ökologische Räuber-Beute-Systeme Referenztabelle

Beuteart Räuberart Beobachtete Zyklusdauer Hauptsächlicher Begrenzungsmechanismus
Schneeschuhhase Kanadischer Luchs 9 – 11 Jahre Winternahrung + Beutedruck
Elch (Isle Royale) Grauwolf 12 – 15 Jahre Inselisolation, Krankheiten, strenge Winter
Paramecium caudatum Didinium nasutum 3 – 5 Tage Mikroskopische Kultur-Klärrate

Berechnungsmethodik & Formeln

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Beute-Differenzialgleichung

dx/dt = α·x - β·x·y

Exponentielles Beutewachstum ($alpha x$) abzüglich Verlusten durch Räuberbegegnungen ($eta x y$).

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Räuber-Differenzialgleichung

dy/dt = δ·x·y - γ·y

Räuberwachstum aus Beutenahrung ($delta x y$) abzüglich natürlicher Sterblichkeit ($gamma y$).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was stellen die Lotka-Volterra-Differenzialgleichungen dar?

Das Modell beschreibt gekoppelte Wachstumsraten: $(dx / dt) = α x - β x y$ (Beutewachstum abzüglich Frass) und $(dy / dt) = δ x y - γ y$ (Räuberwachstum aus Beute abzüglich Sterblichkeit).

Warum schwanken Räuber- und Beutepopulationen phasenversetzt?

Mehr Beute führt zu Vermehrung der Räuber. Die höhere Räuberdichte lässt die Beutepopulation einbrechen, woraufhin mangels Nahrung die Räuber sterben und der Zyklus von vorn beginnt.

Wo liegt der Gleichgewichtspunkt im Lotka-Volterra-Modell?

Der stabile Gleichgewichtspunkt liegt bei $x^* = (γ / δ)$ (Beute) und $y^* = (α / β)$ (Räuber).